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Goldener Oktober 2016

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Angeln auf Bømlo – immer wieder

Auch dieses Jahr findet unser alljährlicher Angelurlaub wieder auf Bömlo statt. 

Unsere Gruppe besteht, wie auch schon im letzten Jahr, aus folgender Mannschaft: Hans-Peter, Georg, Kurt, Peter, Horst, Jörg, Norbert und die Youngsters Stefan, Florian und Thomas. Bereits zum 9. Mal haben wir uns auf Bömlo im Haus Bryggekanten Rot einquartiert. Hier kennen wir die Gegebenheiten und die Boote und fühlen uns rundum wohl. Die Überfahrt mit der Fjordline verlief völlig ruhig und problemlos. Pünktlich kamen wir in Stavanger an und fuhren bereits um 6.31 Uhr vom Schiff runter. Gegen 10.00 Uhr kamen wir deshalb schon am Haus an. Unsere Vormieter waren gerade bei der Abfahrt, so dass wir noch warten mussten bis das Haus gereinigt war. Nach einem kleinen Pläuschchen mit den Vormietern machten wir es uns auf der Terrasse bequem und fingen mit dem Zusammenbauen der Angeln an.

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Nachdem die Reinigungsarbeiten abgeschlossen waren ging es ans Ausräumen der Autos, Einräumen der Zimmer, Betten beziehen usw. usw. Nachdem alles erledigt war hielt uns bei dem Superwetter nichts mehr. Wir wollten raus aufs Wasser, also wurden die Boote aufgeteilt, mit allem Nötigen beladen und los gings hinaus auf den Stokksund.

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Die ersten Fische ließen auch nicht lange auf sich warten und so kamen wir erfolgreich von der ersten Tour zurück. Gefangen haben wir am ersten Tag Leng, Lumb, Dorsch und Makrelen.

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Nach einem ausgiebigen Frühstück am Sonntag haben wir das gute Wetter genutzt und sind Richtung Norden gestartet. Unser Ziel war der bekannte Hotspot Hoekkelbane. Leider war die Dünung dann doch zu arg, so dass wir am Ausgang vom Stokksund unser Glück probiert haben. Wir haben tatsächlich eine super Stellegefunden und kamen sehr zufrieden am Spätnachmittag wieder zurück. Die Ausfahrt am Montag, 19.09.2016 war außergewöhnlich erfolgreich Fazit: Es wurde bis spät in die Nacht filetiert. Hier ein paar Beispiele:

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Überrascht waren wir von der Größe der Rotbarsche. Diese hatten wir bisher auf Bömlo noch nicht gefangen. So darf es gerne weiter gehen.

Mittwoch, 21.09.2016

Nachdem bis spät in die Nacht filetiert wurde, haben wir es am Mittwoch etwas langsamer angehen lassen. Nachdem alle gefrühstückt hatten, wurden die Fischreste auf die Boote geladen und los ging es hinaus aufs Meer. Hier wurden wir schon freudig erwartet.

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Bei dem schönen Wetter macht auch eine längere Bootsfahrt viel Spass!

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Die Drift war wesentlich stäker als die Tage zuvor. Nichts desto trotz gingen wieder einige schöne Exemplare an die Haken,

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Gemütlich haben wir dann den gestrigen Abend ausklingen lassen. Heute morgen fuhr dann ein Teil der Gruppe zum Angeln raus und unsere Youngsters haben sich einen ruhigen Tag im Haus mit Saunagang inklusive einem erfrischenden Bad im Meer gegönnt.

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Unsere Freunde kamen mit Makrelen und 2 schönen Dorschen zurück. Nun gibts noch leckeres Abendessen und dann lassen wir gemütlich den Tag ausklingen. Morgen ist schon wieder unser letzter Urlaubstag. Mal schauen, was das Wetter macht …….

So, nun ist der Angelurlaub 2016 auch schon wieder Geschichte. Den letzten Angeltag haben wir alle ruhig ausklingen lassen. Ein paar sind noch einmal mit dem Boot rausgefahren um noch ein paar Makrelen zu holen, andere haben den Tag genutzt und haben eine kleine Tour nach Brandasund gemacht. Die Heimreise ab Bergen verlief zeitweise etwas stürmisch, wir kamen pünktlich in Hirtshals bei strahlendem Sonnenschein an und die Autofahrt nach Hause verlief zum Glück ohne Zwischenfälle und Staus. Wir hatten einen phantastischen Urlaub mit vielen großen Fischen, u.a. Leng, Rotbarsch und Dorsch. Auch wenn uns dieses Jahr die Seelachse gefehlt haben, sind wir mehr als zufrieden mit dem Ergebnis.

Wir kommen auch 2017 wieder nach Bömlo und freuen uns bereits heute schon auf den Urlaub!

Nach Bömlo ist vor Bömlo!


 

Frischer Fisch auf der Terrasse

Sommer 2016: Es war sooo schön.

Mit dieser Urlaubsbuchung hat mein Mann es tatsächlich geschafft, dass ich als Nichtanglerin in diesem Jahr 2017 erneut einen ANGELURLAUB für unsere Familie gebucht habe… wieder auf Bömlo…wieder bei Eivind…nur auf der anderen Seite der Insel.

Erste Ausfahrt mit Eivind

Die Lage der Häuser ist wunderschön. Die Aussicht auf die Schären und das eigene Boot, die Ausrichtung der Terrasse mit der maximalen Sonneneinstrahlung, die gemütliche Einrichtung des Hauses, die Sauberkeit, die Einrichtung der Filetierplätze… all dies hat unseren Urlaub zu einem unvergleichlichen Erholungsurlaub gemacht. Sowohl die Ansprüche eines Familienurlaubs als auch die Leidenschaft des Angelns konnten vollends erfüllt werden.

Die Boote vor dem Haus

Jeden Tag war ein Teil von uns angeln, und jeden Tag gab es den frischsten und leckersten Fisch zum Essen. Ob Pollack, Seelachs, Dorsch, Makrele oder Rotbarsch… mal geräuchert, mal gebraten, mal gekocht… frischer Fisch selbst geangelt ist einfach der Beste.

Frischer Fisch auf der Terrasse

Zwei Ausflüge sind sehr empfehlenswert:

Blick vom Siggio

Eine Wanderung auf den höchsten Berg von Bömlo (474 m), den Siggjo. Wunderschöne Aussichten auf den Fjörd und die Ebene. Nicht zu lang, nicht zu kurz. Ein schöner Ausflug nach dem man auch noch angeln gehen kann ☺.

Eine Radtour zum Landhandel in Brandasund. Ein Glück haben wir diese Strecke nicht vorher mit dem Auto abgefahren. Wir hätten nie gedacht, dass wir mit unsrer Kondition eine solche Radtour mit diesen Höhenunterschieden auf dem Fahrrad meistern könnten.

Mehr haben wir nicht geschafft zu unternehmen. Es gibt noch viel zu sehen, falls wir nicht wieder jeden Tag aufs Wasser zum Fischen möchten.

Vielen Dank lieber Eivind für Eure liebevoll und praktisch eingerichteten Häuser, Euren so netten und umsichtigen Umgang mit allen Gästen und Deine ständige Sorge, dass auch alles für uns perfekt ist! Bis zum Sommer!!!


 

Familie Scholz

Westside Lodges im Juli

Infos zur Fjordline

Liebe Bömlo-Gäste,

auf der Verbindung von Hirtshals nach Stavanger / Bergen oder von Hirtshals nach Kristiansand gilt seit 1. Februar 2016 als primäres Zahlungsmittel die dänische Krone und nicht mehr die norwegische Krone.

Man kann auch mit NOK und € bezahlenbekommt aber als Wechselgeld DKK zurück.

Einen Geldautomaten der sparebanken vest gibt es auf der Stavanger-und Bergensfjord auf Deck 7 neben der Reception. Dort kann man NOK oder DKK abheben, man muss allerdings auf die richtige Einstellung bei der Währung achten.

Die anfallenden Gebühren richten sich nach der Hausbank.

Live aus Bømlo

Auch dieses Jahr fuhren wir wieder in unserer altbewährten Besetzung zu einer Angeltour nach Bömlo.

Wir das sind Peter, Jörg und Horst, Hans-Peter, Georg, Kurt und Florian sowie Norbert, Stefan und Thomas.

Am Freitag, 18.09.15 ging es um 20.00 Uhr in Hirtshals los – zumindest laut Ticket. Aber wie schon so oft, fuhr die Fjordline verspätet aus dem Hafen und kam somit erst um 7.15 Uhr in Stavanger an. Als wir gegen 11.00 Uhr in Bryggekanten Rot ankamen wurde das Haus noch gereinigt und wir mussten noch etwaswarten, bis wir unsere Autos ausladen konnten. Nachdem die Zimmer verteilt, die Betten bezogen und der Proviant verstaut war,  kümmerten wir uns um unsereAngeln und machten am Nachmittag noch eine kleine Ausfahrt, um zu sehen, was an Fischen da ist. Mit einigen Seelachs und Makrelen kamen wir von unserer Tour zurück….. das muss aber noch besser werden.

Am Sonntag war dann das Wetter schon wesentlich besser, doch immer noch zuviel Wind. Wir versuchten eineAusfahrt an der Westküste, doch aufgrund des Windes kamen wir nicht aufs offene Wasser und zwischen den Schären war nicht viel zu holen.

Das sollte sich jedoch heute, Montag, 21.09.15 ändern.

Bei Kaiserwetter und fast keinem Wind fuhren wir an der Westküste raus und wurden belohnt. Florian,einer unsererYoungsters, hatte ein glückliches Händchen:

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Leng mit 127,5 cm und 13 kg

Außerdem wurden noch sehr große Makrelen und schöne Pollack gefangen und mit nach Hause genommen. Ein Teil unserer Gruppe fuhr von Bryggekanten Rot nach Hokkelbane und Hans-Peter kam ebenfalls mit einem fast gleich großen Leng zurück.

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Leng mit 120 cm und ca 10 kg

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Das Ergebnis kann sich schon mal sehen lassen. Wir sind gespannt, was die nächsten Tage noch so mit sich bringen.

Dienstag, 22.09. und Mittwoch, 23.09.2015:

An beiden Tagen haben wir gut gefangen – allerdings nur normale Größen, dafür aber sehr vielfältig: Leng, Lumb, Schellfisch, Pollack, Seelachs und die allgegenwärtigen Makrelen. Soviel Makrelen hatten wir um diese Zeit noch nie, und vor allem nicht überall. Es ist sehr schwer durch den Schwarmdurchzukommen. Wenn man es tatsächlich geschafft hat, dann bekommt man auch schon mal schöne Pollack an den Haken:

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Für morgen und für Freitag wurden nun viel Wind und Regen angekündigt. Mal schauen, ob es auch so kommt…..

Bei Wind haben wir immer noch die Möglichkeit hausnah die Schollenecke anzufahren und dort unser Glück auf Platte zu probieren. So, nun gibt es noch lecker Abendessen und dann noch ein kühles Blondes zum Tagesabschluss.

Der Donnerstag war ein Ausfalltag, Regen und zuviel Wind. Wir haben es versucht, aber hatten leider keine Chance an den Fisch zu kommen. Also fuhren wir izum Haus zurück und legten einen Saunatag ein.

Am Freitag, unserem letzten Angeltag, wurden noch Seelachs, Schollen und ….. Makrelen gefangen. Am Nachmittag wurden bereits die Boote gereinigt, die Angeln und Zubehör gereinigt und danach das letzteAbendessen vorbereitet. Wir hatten dieses Jahr nicht ganz soviel Glück mit dem Wetter, sind aber mit unserem Aufenthalt sehr zufrieden. Wirhatten eine schöne Woche mit viel Spaß und kommen auch im September 2016 gerne wieder nach Bömlo. Thomas hatte extra seinen Weber „Reise-Grill“ für diesen Urlaub mitgenommen. Somit gab es heute ein Abschlussgrillen mit frisch gefangenen Makrelen. Sie waren sehr lecker und frischer gehtsnicht!

Vielen Dank dafür.

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Fazit:

Es war eine schöne und abwechsungsreiche Woche. Wir hatten viel Spaß und haben schöne Fische gefangen.

Für uns steht fest:

Wir kommen auch 2016 wieder ins rote Haus an den Innvaerfjord.

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Sommer auf der Insel Bømlo-ein Erlebnis

Ein Bericht von unseren „nicht angelnden Gästen“ Anne und Malte:

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Diesen besonderen Platz am Wasser – am Innvaerfjord durften wir jeden Tag auf unserer Terrasse genießen und natürlich unsere Captain Suite, die bestens ausgestattet ist und alles für einen perfekten Urlaub bietet !

Die ersten Tage verbrachten wir damit, die umliegenden Orte zu erkunden. So waren wir z.B. in Svortland und Rubbestadneset, um einzukaufen und ein wenig in den Straßen zu bummeln. Natürlich waren wir während  unseres Urlaubs auch mehrfach in Brandasund und haben dort in einem der beiden Landhandel die köstlichen Zimtschnecken gekauft und diese auf einer Bank am Wasser gekostet und dabei den ankommenden Booten zugeschaut – das Leben am und mit dem Meer und seinen Gezeiten ist doch etwas ganz Besonderes. Die erste Woche unseres Urlaubs war eher durchmischt von Regen und Wolken, aber auch zu dieser Wetterlage genossen wir sehr unsere Captain Suite und diesen besonderen Platz am Fjord.

Jeden Morgen begann unser Tag auf unserer überdachten Terrasse – mit Blick auf den Fjord und die umliegenden Rorbus. Ein weiteres Highlight unseres Urlaubs war der frisch geräucherte Lachs aus Espevaer, den Eivind für uns dort bestellt hatte und den wir auch als Mitbringsel für Freunde und natürlich für uns selbst in unserem Rückreise-Gepäck hatten. Der Lachs ist von höchster Qualität und wird in Espevaer in einer kleinen Lachs-Manufaktur hergestellt – und er schmeckt hervorragend !

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WEITERE AUSFLUGS-TIPPS FÜR EINEN URLAUB AUF BÖMLO:

– Leirvik, kleine Stadt mit Hafen, die ca. 20 km von Innvaer entfernt ist (Geschäftszentrum, zwei Fischläden, schönes Café „53 Grad“)

– Tagesausflug zum Hardanger-Fjord, der mit 179 km der zweitlängste Fjord Norwegens ist und unzweifelhaft einer der schönsten und reizvollsten des Landes – mit Besuch der Baronie Rosendal. Zu Füßen des mächtigen Folgefonn-Gletschers liegt dieser hübsche Ort mit der in ganz Norwegen einmaligen Baronie. Das kleine Schloss ist von einem wunderbaren Park sowie einem prächtigen Rosengarten umgeben, der zum Verweilen einlädt.

– Tagesausflug nach Bergen (mit dem Schnellboot ab Rubbestadneset, Fahrtdauer:  90 Minuten)

Bergen entdecken, die Metropole und das kulturelle Zentrum des Fjordlandes – und eine der schönsten Städte Skandinaviens

– Bootstour auf dem Innvaer-Fjord

– Fahrt nach Espevaer und Besuch dieser schönen autofreien Insel

– Wandern in und um Brandasund

 

DANKE:

Vielen Dank an Petra und Norbert für eure Gastfreundschaft – es hat uns sehr gefreut, euch kennen zu lernen und wir werden hoffentlich zukünftig miteinander in Kontakt bleiben…

Ein großes Dankeschön an Eivind – du bist ein toller und sehr aufmerksamer Gastgeber, der sehr darum bemüht ist, dass es allen Gästen gut geht. Wir danken dir für die vielen netten Gespräche mit dir und für deine Gastfreundschaft in deinem gelben Rorbu am Innvaerfjord !

Wir hatten dort eine wunderbare Zeit und wir werden diesen Platz am Wasser vermissen!

Deine neuen Häuser „Die Westside Lodges“, die wir uns mit dir angeschaut haben, sind wirklich sehr schön geworden und sind auch ein tolles Urlaubsziel!

 

WIR KOMMEN WIEDER  – IM NÄCHSTEN SOMMER 2016! 

Anne & Malte, Juli 2015

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Mai 2015 Westside Lodges

Da unsere sonst 5köpfige Norwegengruppe dieses Jahr nur aus zwei Leuten bestand, hatten wir auf Grund eines Tipps aus dem „Anglerboard“ (Petra H.) die Westside Lodge vom 16.05.-23.05.2015. gebucht. Die Internetseite mit den Videos und Fotos sowie das Fanggebiet sahen sehr vielversprechend aus. Wir waren bereits mehrmals auf Bömlo und erinnerten uns mit mulmigen Gefühl an den letzten Besuch in Vika einige Kilometer unterhalb bei welchem wir dann notgedrungen mit echten „Seelenverkäufern“ (gebrochene Ruderanlage, ständig laufenden Lenzpumpen, Motorprobleme etc.) aufs Meer geschickt wurden. Hier sah alles TipTop  aus und der etwas erhöhte Preis für zwei Personen schreckte uns von einer Buchung nicht ab.

Da nur zwei Fahrer zur Verfügung standen, nahmen wir nicht die übliche Strecke wie sonst, die Schnellfähre von Hirtshals nach Kristiansand und dann über die E6  sondern nahmen die  Fährpassage von Hirtshals  nach Stavanger mit der Fjordline. Die ca. 1000 km von Thüringen nach Hirtshals verliefen ohne Probleme. Wir checkten auf der Fähre ein und genossen zur Urlaubseinstimmung bei genialem Sonnenuntergang noch einige Longdrinks während wir den  beiden „Hupfdohlen“ der Varietédarbietung in der Bar zuschauten. Nach dem Nickerchen in der Kabine und einem kurzen Frühstück ging es ca. 7.00Uhr von der Fähre runter am nicht besetzten Zollhaus vorbei. Doch plötzliche rote blinkende Ampel am Ausgangstor. Wir hielten kurz irritiert an fuhren aber genötigt durch das anschwellende Hupkonzert hinter uns dann sofort weiter. Eigentlich wollten wir unsere zwei Stiegen Bier verzollen, waren aber nicht böse ohne Zollabgabe durchgekommen zu sein. Die restliche Strecke von Stavanger zur Hütte fuhren wir gemütlich mit einigen kurzen Pausen in 3 h ab und waren kurz nach 10.00 Uhr vor Ort. Eigentümer Eivind & Familie begrüßte uns freundlich, wiesen uns in Hütte und Boote ein und Eivind gab uns einige Tipps bezüglich der Fischerei in dem Gebiet. Die Hütten sind mit Liebe zum Detail sehr modern eingerichtet. Die Boote sind das Beste was wir in Norwegen bisher gehabt haben. Sehr geräumig, schnell, sparsam im Verbrauch, topmodernes Echo mit Kartenplotter und sehr stabil. Nachdem wir alle Sachen verstaut hatten sowie die Angelgeräte scharf gemacht hatten ging es nachmittags noch zum Anangeln, Echolot testen und Revier erkunden in die vorgelagerten Schären in Richtung Westen.  Zwei halbwegs gescheite wunderschön gefärbte Tangdorsche auf blausilberne 70g Pilker in der Nähe der letzten Lachsfarm fanden dann noch den Weg in die Fischkiste. Gigantisch hochspritzende Brandung an den vorgelagerten Inseln verbot die Fahrt zu den vorgelagerten Hotspots. Leider blieb die Wettersituation die nächsten Tage unverändert mit echtem Aprilwetter, Sonne & Regen mit böigem Wind im Wechsel. In den geschützten Schärenbereichen war außer Kleinfisch (Köhler &Pollack) und gelegentlich halbwüchsigen Dorschen nicht viel zu holen. Auch das hochmoderne Echolot (Raymarine Dragonfly 7) verhalf uns nicht zu den erhofften Fängen. Die nächsten Tage verliefen ähnlich ernüchternd. Es waren bis auf ein paar stattliche Makrelen keine vernünftigen Fische im Schärenbereich zu verhaften. Die Fänge unserer drei netten Nachbarn in Hütte 2 aus Lüneburg bestätigten dies. Da das Wohlergehen seiner Gäste Eivind offensichtlich sehr am Herzen liegt verkündete er bei einem abendlichen Kurzbesuch etwas weniger Wind und Wetterberuhigung in den nächsten zwei Tagen bevor der Wind zu unserem Urlaubsende wieder zunehmen sollte. Also haben wir am nächsten Tage die gemeinsame Ausfahrt mit den Nachbarn geplant und  sind bei Zeiten gen Andersflua/Seiskallen aufgebrochen. Die Wellen waren zwar noch beachtlich allerdings sehr lang gestreckt, so dass ein relativ gefahrloses Angeln möglich war. Die ersten Driften über die Unterwasserberge und das abklimpern mit den bisher erfolgversprechenden Speedpilkern verlief bis auf einige kleine Köhler sehr ernüchternd. Dann ließ der Wind noch mehr nach und die Sonne kam hervor. Da wir nicht auf Minniköhler aus waren, war Köderwechsel angesagt. Die Wahl fiel auf ca. 20 cm lange Gummis in Sandaalform welche in verschiedenen Internetforen als sehr fängig beworben wurden. Nach zwei Würfen mit einem Gummi in blauglitter wurde die Köderwahl durch einen ca. 75er Pollack bestätigt. Nachdem wir Drift und Unterwasserstruktur etwas einschätzen konnten füllten wir die zwei Fischkisten bis zum Nachmittag zügig mit deftigen Pollacks zwischen 70 und 85 cm. Der Angelurlaub war fischtechnisch gerettet.

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Der Angeltag ging dann mit Filetieren, einem Sonnenbrand und einem deftigen Fischessen zu Ende.

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Fischstrecke

Da man Schönwetterphasen nutzen muss, fuhren wir am nächsten Morgen wieder sehr früh an die fangträchtigen Stellen. Die langgezogenen Wellen vom Vortag hatten sich in kürzere Wellen mit erheblichen Schaukelpotenzial gewandelt und der Himmel hatte sich auch wieder bedeckt. Die erfolgreiche Blauglitterversion vom Vortag versagte bei den ersten zwei Dutzend Würfen völlig. Hmm keine Fische da ?  Was ist los? Von denselben Gummis waren zum Glücke noch auffälligere  in Weiß/Fluogrün im Gepäck. Beim zweiten Wurf hatte sich der Farbwechsel bezahlt gemacht und ein schöner Dorsch um die 70 cm landete im Boot. Nach einigen schönen Pollacks gab es dann erhöhten Wiederstand an der Rute. Nach einigen brachialen Fluchten landete ein wunderschöner Pollack von 91 cm mit 12 Pfd als persönlicher Rekord in der Fischkiste. Nachdem wir eine Kiste gefüllt hatten nahm der Wind zu und bildete zunehmend Schaumkronen auf den so schon unangenehmen Wellen. Das war für uns das Signal zum Aufbruch und wir fuhren mit den schon heftigen Wellen gen Hütte.

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Pollack und Dorsch

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Pollack mit 91 cm und 12 Pfd.

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So sah der 91er Pollack entkleidet aus

Den letzten Tag verbrachten wir gemütlich auf Grund des Windes in den geschützten Schären mit erfolglosen Naturköderfischen in den 90 m Senken und genauso  erfolglosem Schleppangelversuchen. Egal, für jeden lagen rund 10 Kg gefrostetes Filet (von 1,5 Tagen)in der Kühltruhe und wir ließen den Tag mit Grillen, Bierchen und geruhsamen Klamottenpacken ausklingen. So der Rest ist schnell erzählt, Abfahrt, Einkaufsbummel in Stavanger zum Zeitvertreib und dann zur Fähre. An der Fähre schlug dann doch wider Erwarten der Zoll in unserer Aufstellreihe zu. Ein VW T5 durfte komplett ausräumen und die Fischkisten wurden kontrolliert. Da augenscheinlich dann alles in Ordnung war, durfte die Gruppe junge Leute Ihren Transporter dann mühselig neu beladen. Nach einer ruhigen Fährüberfahrt, Frühstück und staufreier achtstündiger Heimfahrt stand für uns eins fest. Wir kommen auf jeden Fall wieder, aber dann zu einer späteren Jahreszeit wenn evtl. etwas mehr Fisch in den geschützten Schären steht. Wir danken nochmals Eivind & Familie sowie Petra für den gelungenen Urlaub.

Die zwei Thüringer


 

Wir kommen wieder

Reisebericht vom 02.05. – 09.05.2015:

Am 2. Mai 2015 ging es für uns auf die Insel Bömlo in Eivinds neu erbaute Häuser der Westside Lodge. Wir waren die ersten Bewohner von Haus Nummer 2. Man hat es selten, dass alles noch nagelneu und ungebraucht in einem Angelhaus ist – selbst unser super Boot hatte noch keinen Fischblutspritzer gesehen. Es ist eine wunderschöne Anlage, die dort entstanden ist.

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Auch beim Fischfang ist alles möglich. Leng, Lump, Dorsch, Köhler, Pollack. Jedoch sollte man einen Pakt mit dem Windgott schließen, denn die fischreichsten Stellen befinden sich an den Meerzuläufen. In den geschützten Fischgebieten hatten wir nicht so viel Glück. Das muss jedoch nicht heißen, dass es das ganze Jahr über so ist. Wir hatten auf jeden Fall eine wunderschöne Woche in diesen tollen Häusern und möchten uns für alles bedanken.

Wir kommen sicher wieder!

Petri heil, die Arneburger Elbratten!

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